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Generation 1955

Die 68er treten ab, die 89er sind noch zu jung: Die politische Bühne wird frei für die heute Fünfzigjährigen. Was haben Menschen wie Ole von Beust, Doris Dörrie, Claus Kleber und Claudia Roth gemeinsam?

Cicero August 2005

Von Christoph Seils

Wenn Bundeskanzler Helmut Schmidt vor existenziellen politischen Entscheidungen stand, etwa im Kampf gegen die RAF, fühlte sich der ehemalige Oberleutnant der Wehrmacht an die „ganze Scheiße des Krieges“ erinnert. Was für Schmidt der Russlandfeldzug war, war für Helmut Kohl der Schülerlöschtrupp im bombardierten Ludwigshafen, für den Hitlerjungen Hans-Dietrich Genscher eine Flak-Stellung bei Leipzig, für Johannes Rau brennende Leichen im Feuersturm von Wuppertal. Und wenn Gerhard Schröder daran erinnern will, welche politischen Grundmotive ihn jenseits von Machtwillen und Machterhalt antreiben, dann spricht er häufig über seinen Vater, der 1944 an der Ostfront in Rumänien fiel. Oder er spricht über Hunger und Not in der Nachkriegszeit, als er „Fensterkitt fressen“ musste, um zu überleben. Das hat was Aufgesetztes, Sozialromantisches, doch der Kanzler kann sich darauf verlassen, von allen, die Ähnliches durchgemacht haben, verstanden zu werden – ein paar Schlüsselworte reichen.

Kollektive Erinnerung, kollektive Identität, kollektive Traumata. Über Generationen wurden Politiker in jungen Jahren von ihren Kriegserfahrungen geprägt, von Bomben und Zerstörung, Flucht und Vertreibung, Hunger und Tod. Die Verführung durch die Nationalsozialisten endete in den Schützengräben, der totale Krieg in der totalen Niederlage, der Rassenwahn im Völkermord. Solche Erfahrungen schweißen zusammen, mit politischen Mitstreitern, mit den Wählern, sogar mit dem politischen Gegner, über alle politischen, sozialen und ideologischen Gräben hinweg. Selbst Außenminister Joschka Fischer ist eben nicht nur ein resozialisierter Steinewerfer, sondern auch ein Kind der unmittelbaren Nachkriegszeit, dessen donauschwäbische Familie 1946 Ungarn verlassen musste, bevor Sohn Joschka 1948 geboren wurde und im württembergischen Vertriebenenmilieu aufwuchs. Seine Mutter habe ihm viel vom „Unrecht der Vertreibung“ erzählt, erinnert sich Joschka Fischer, „und über viele andere schlimme Dinge“. Die Trümmerkinder, Schröder und Fischer, Stoiber und Clement, sind sozusagen die letzten Politiker mit – im weitesten Sinne – Kriegserfahrung.

Mittlerweile ist der Zweite Weltkrieg Geschichte. Zeitzeugen werden weniger, nur noch etwa ein Viertel der Deutschen hat persönliche Erinnerungen an den Krieg und seine unmittelbaren Folgen. In Berlin besetzt längst die erste Friedensgeneration politische Schlüsselpositionen. Nicht im Bundeskabinett, dort sitzen die Trümmerkinder noch der ersten Reihe. Dahinter aber dominiert in der Regierung, in den Fraktionen und in den Parteien die erste Generation in Deutschland, die nicht vom Krieg geprägt wurde, sondern vom Frieden, auch wenn dieser in den fünfziger und sechziger Jahren sehr kalt war. Der Krieg als Generationenkitt und Code in der persönlichen Wähleransprache fällt für sie jedoch aus, Ersatz gibt es nicht.

Wovon soll denn auch Ex-CDU-Fraktionschef Friedrich Merz erzählen? Von seinen tapferen Touren als Motorradrocker durch das Sauerland? Oder der Ex-Verkehrsminister Kurt Bodewig (SPD), der saarländische Ministerpräsident Peter Müller, die Grünen Renate Künast, Fritz Kuhn und Claudia Roth oder Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust? Trampen durch Europa war für den jungen Fritz Kuhn eine schöne Sache, nur alles andere als ein blutiger Feldzug. Ökologische Lagerfeuerromantik in der Freien Republik Wendland schweißt zusammen, nur alle, die anders als Renate Künast beim Kampf gegen ein atomares Endlager in Gorleben nicht dabei waren, schütteln verständnislos den Kopf. Peter Müllers Rebellion gegen den sozialdemokratischen Vater und der Eintritt in die Junge Union waren sicher mutig, nur eine richtig große Sache war das 1971 nicht mehr, die sozialen und die politischen Klassengrenzen hatten sich bereits weitgehend aufgelöst, SPD und CDU waren längst Volksparteien. Merz und Müller, Künast und Kuhn, Bodewig und von Beust, sie alle wurden in dem Jahr geboren, in dem die Nachkriegszeit zu Ende ging, die Teilung des Landes besiegelt wurde und das westdeutsche Wirtschaftswunder begann, neunzehnhundertfünfundfünfzig.

Es ist das Jahr, in dem die Lufthansa mit zweimotorigen Propellermaschinen in Hamburg den Flugbetrieb wieder aufnimmt. In Bonn werden die ersten freiwilligen Rekruten im Amt Blank begrüßt, jener Dienststelle aus dem Ende des Jahres die Bundeswehr hervorgeht. Im malerischen Rottach-Egern präsentiert BMW seine erste Isetta, jenes merkwürdige motorisierte Fortbewegungsmittel mit drei Rädern und dem Einstieg von vorne, das zum bescheidenen Traum aller Mittelklasse-Väter avancierte. Und in Nürnberg vermeldet die Bundesanstalt für Arbeit etwas Unvorstellbares: Vollbeschäftigung. Das Wirtschaftswunder steht in den Startlöchern. Noch ist die traditionelle Gesellschaft intakt, Zuwanderung ein Fremdwort. In allen Schichten dominieren patriarchale Strukturen, in den Schulen steht Gehorsam noch ganz oben auf dem Lehrplan. Im Fernsehen gibt es nur ein Programm. Die Individualisierung von Lebenslagen, die Auflösung der alten sozialen Milieus, mit der Soziologen die fünfziger und sechziger Jahre charakterisieren, steckt erst in den Anfängen. Der Fahrstuhl allerdings fährt schnell nach oben. Die Löhne wachsen, die Ansprüche steigen, die Reisen werden länger, das Fernsehprogramm farbig. Sechs Jahre alt waren die Neunzehnhundertfünfundfünfziger, als die Mauer gebaut wurde, elf waren sie, als die große Koalition in Bonn ihre Arbeit aufnahm, dreizehn, als in Berlin die Schüsse auf Rudi Dutschke fielen. Fünfzehn, als an die Stelle der Hallstein-Doktrin Willy Brandts Entspannungspolitik trat. Und als die Neunzehnhundertfünfundfünfziger 1973 selbst an die Universitäten kamen, hatten die 68er ihre Schlachten schon geschlagen, den Mief von 1000 Jahren weggeblasen. Die selbsternannten Revolutionäre selbst befanden sich nun entweder auf dem langen Marsch durch die Institutionen, in ideologisierten kommunistischen Kleinstgruppen oder im terroristischen Untergrund wieder. Gleichzeitig waren die Wirtschaftswunderjahre vorbei, die Arbeitslosenquote stieg erstmals wieder über die Millionen-Grenze, die Öl-Krise beendete den Traum vom grenzenlosen Wachstum.

Viel ist über die Nach-68er-Generation gespottet worden, über die „Zaungäste der Revolte“, über die Sandwich-Generation zwischen 68ern und 89ern, ohne Mut, ohne Profil, ohne eigene politische Ideen. Dabei ist dies alles die Folge grundlegender gesellschaftlicher Umwälzungen in den fünfziger und sechziger Jahren. Zwischen denen, die vor 1950 geboren wurden, und denen, die später auf die Welt kamen. Zwischen jenen, denen noch die Kriegs- und Nachkriegserfahrungen in den Knochen stecken, und jenen, denen im wahrsten Sinne des Wortes die Gnade der späten Geburt zuteil wurde. Bei den 78ern oder eben Neunzehnhundertfünfundfünfzigern gibt es keinen Generationenkitt mehr, keine Kriegserfahrung, aber jenseits dessen auch keine Schichten oder Milieu-Identität, keine kollektiven Werte, verbindende Literatur oder Lieder. Kein Heinrich Böll, kein Theodor Ador-no und auch kein „I can’t get no satisfaction“. Anfang der siebziger Jahre, als die Neunzehnhundertfünfundfünfziger erwachsen werden, ist die Individualisierung der westdeutschen Gesellschaft schon weit fortgeschritten.

Dabei gibt es ein erfolgreiches politisches Projekt der Neunzehnhundertfünfundfünfziger: die Grünen. Nicht die Partei der 68er sind sie, das ist Etikettenschwindel, sondern die Partei der heute Fünfzigjährigen. Die 68er kämpften gegen ihre Eltern und alle anderen Autoritäten, für den Vietcong und eine antiimperialistische Revolte. Sie stellten die Systemfrage, aber nicht die Friedensfrage. Gewaltfreiheit, Atomausstieg und Öko-Ei interessierten sie nicht die Bohne. Diese Themen wurden erst in den siebziger Jahren populär, in denen die Neunzehnhundertfünfundfünfziger politisiert wurden, zum Beispiel Fritz Kuhn, Renate Künast und Claudia Roth. Gleich drei heute führende Grüne sind im Jahr 1955 geboren. Als 24-jähriger Germanistik- und Philosophie-Student nahm Fritz Kuhn 1980 am Gründungskongress der Grünen in Karlsruhe teil, „Schmidts Atompolitik“ hatte ihn in die Arme der neuen Partei getrieben. Als Atomkraftgegnerin stieß Renate Künast zu der neu gegründeten Partei. Claudia Roth hingegen war schon 1971 den Jungdemokraten beigetreten. Aber nach dem Koalitionswechsel der FDP 1982 sagte sich der Jugendverband von der Mutterpartei los, er geriet in den politischen Sog der Grünen. Grün war angesagt in den achtziger Jahren, wer jung war und politisch engagiert, protestierte gegen Atomkraft und für den Frieden. Die Themen und das Lebensgefühl dieser Generation haben die bundesdeutsche Gesellschaft genauso geprägt wie die 68er. Nur hatten die 78er nie ein erfolgreiches Label. Dieses bot die Generation vor ihnen, auch wenn deren Label zwar kulturell prägend, aber politisch und ideologisch völlig entleert war. Nur im Windschatten der kampferprobten und machthungrigen 68er, die längst die Fleischtöpfe in den Universitäten, Feuilletons oder der Politik entdeckt hatten, kamen auch die grünen Neunzehnhundertfünfundfünfziger an die Macht.

Knapp sieben Jahre ist das her, mitt-lerweile haben die 68er an der Macht, haben Schröder und Fischer keine Lust mehr zum Regieren, ein Jahr früher als geplant soll es Neuwahlen geben. Mit beiden hat sich auch die Generationenpartei aufgerieben, die grün-alternativen Milieus haben sich entpolitisiert. Das Projekt Rot-Grün ist am Ende. Aber nicht nur die Grünen, der ganze Jahrgang 1955 scheint müde. 25 Abgeordnete stellt der Jahrgang 1955 derzeit im Bundestag, damit ist dieser im Berliner Parlament überproportional stark vertreten. Eine große politische Zukunft hat keiner von ihnen, obwohl fünfzig in der bundesdeutschen Politik bislang kein Alter war. Für manche Politiker fingen da die besten politischen Jahre erst an.

Generationenforscher streiten darüber, ob Medien oder Werte eine Generation prägen, Literatur oder Musik. Und sie streiten darüber, wie viele Jahre eine Generation umfassen, 30 sagen die einen, 20 Jahre sagen andere und verweisen auf die weltverändernden Jahre 1945, 1968 und 1989. In der bundesdeutschen Politik ist der Zyklus kürzer. Im Durchschnitt regierte jeder Kanzler seit 1949 acht Jahre und seit Willy Brand, der mit 55 ins Kanzleramt einzog, waren alle deutschen Kanzler beim Amtsantritt zwischen 52 und 55 Jahre alt. Als Fünfzigjährige bereiteten sich also Brand, Schmidt, Kohl und Schröder auf ihren letzten politischen Karriere-Schritt vor, auch die Vizekanzler Scheel, Genscher oder Fischer liefen in diesem Alter zur machtpolitischen Hochform auf. Für die Neunzehnhundertfünfundfünfziger hingegen ist die politische Karriere schon beendet, lange bevor einer von ihnen ganz oben angekommen ist. Renate Künast wird nicht mehr werden als Verbraucherministerin. Vielleicht macht sie sich Hoffnungen, doch in der Post-Fischer-Ära hat sie bei den Grünen allenfalls das Zeug zur Übergangsvorsitzenden, dasselbe gilt für Fritz Kuhn. In der SPD machen sich die 50-Jährigen sowieso rar, weil Rot diese Generation an Grün verloren hat. Prominentester Neunzehnhundertfünfundfünfziger unter den Sozialdemokraten ist Kurt Bodewig, von Kritikern als „Mann ohne Eigenschaften“ verspottet und schon mit fünfzig ein Ex, ein Ex-Verkehrsminister, ein Ex-Hoffnungsträger. Karriere zu Ende, bevor es richtig abging. Schließlich gibt es im Bundeskabinett noch auch noch Marion Caspers-Merk, auch Sozialdemokratin, auch Jahrgang 1955. Sie ist parlamentarische Staatssekretärin im Gesundheitsministerium, aber allenfalls Insidern bekannt. Ihre politischen Perspektiven sind begrenzt.

Das wäre jetzt die Chance für CDU-Fünfziger. Doch auch dort Fehlanzeige, eine ganze Generation kneift, links wie rechts. Ole von Beust wird nicht mehr werden als Bürgermeister von Hamburg und erster führender CDU-Politiker, der sich zu seiner Homosexualität bekennt. Doch der Weg in die Bundespolitik ist ihm deshalb versperrt, von Beust selber räumt ein, dafür sei die Zeit in Deutschland „noch nicht reif“. Friedberg Pflüger und Friedrich Merz, beide Neunzehnhundertfünfundfünfziger, beide christdemokratische Auslaufmodelle. Einzig der Saarländer Peter Müller macht sich noch Hoffnungen, seinen fünfzigsten Geburtstag im Herbst in Berlin zu feiern, nur ob er wirklich Arbeitsminister in einem Kabinett Merkel wird, muss sich erst noch zeigen. Vor acht Jahren, als Beust, Merz und Müller von den Medien noch als junge Wilde gefeiert wurden, hatten sie ihre Chance. Doch statt den politisch schwächelnden Dauerkanzler Helmut Kohl rechtzeitig vom Sockel zu stoßen, um für die CDU 1998 zumindest die Chance auf den Machterhalt zu wahren, versteckten sie sich hinter ihm. Keiner von ihnen zeigte den unbedingten Willen zur Macht.

Da ist die nächste Generation anders. Die Vierzigjährigen oder auch 89er stehen längst in den Startlöchern, drängen mit Eifer und Ehrgeiz in politische Führungspositionen. Die Vierzigjährigen haben zwar auch kein eigenes Label, weder rechts noch links. Woher sollte im Zeitalter von Individualisierung, Computerisierung und Globalisierung der Generationenkitt auch kommen. Krieg und Wirtschaftswunder kennen sie nur aus den Geschichtsbüchern, Leitmedien gibt es nicht mehr, auch keine verbindlichen Werte. Die meisten von ihnen stehen vor allem für sich selber. Aber sie stehen gleichzeitig für den kürzesten Weg Richtung Macht, egal in welcher Partei, egal ob sie Ute Voigt und Sigmar Gabriel heißen, Christian Wulff oder Eckart Klaeden, Katrin Göring-Eckardt oder Guido Westerwelle.

Nur für den Griff nach dem Kanzleramt sind sie alle 2006 noch zu jung. Das wiederum ist die Chance einer Frau, die im politischen Generationenspiel völlig aus dem Rahmen fällt, weil sie in der DDR aufwuchs. Angela Merkel, Jahrgang 1954. Im Osten gab es andere Schlüsselereignisse, eine andere Kultur, keine Wohlstandskinder, keinen Fahrstuhleffekt. Statt postmoderner Individualisierung realsozialistische Formierung, statt Wirtschaftswunder Mangelwirtschaft, statt Demokratisierung Stasi. Diese ostdeutschen Sozialisationserfahrungen machen sie zur Außenseiterin in der westdeutsch domimitierten Politik, zur Außenseiterein auch in ihrer Politiker-Generation. Aber sie hat vor fünf Jahren das Generationen-Gap genutzt, weil kein heute Fünfzigjähriger in der Union nach dem Abtritt von Helmut Kohl und dem Rücktritt von Wolfgang Schäuble stark genug war, und hungrig genug, um nach der Macht zu greifen. Angela Merkel wagte den politischen Vatermord und übernahm wenig später den CDU-Vorsitz.

Die rot-grünen Neunzehnhundertfünfundfünfziger werden in Kürze abtreten, die der Union haben ihre Chance verpasst. Es ist ihnen ja noch nicht einmal gelungen, gegen die kulturelle Hegemonie von Rot-Grün und den sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaat ein eigenes, konservatives Generationenprojekt zu formulieren. Im Gegenteil: 1968 gab es noch eine rechte Gegenbewegung. Dagegen orientierten sich die Neunzehnhundertfünfundfünfziger bei ihrem politischen Aufstieg stark an ihren grünen Altersgenossen, politisch wie kulturell. Bevor Peter Müller im Saarland Ministerpräsident wurde, profilierte er sich in der CDU zum Bespiel als Anhänger von Zuwanderung und Doppelpass oder als Freund schwarz-grüner Gedankenspiele. Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz ist stolz darauf, in seiner Jugend auf der E-Gitarre die Beatles, die Stones und die Doors nachgespielt zu haben und das „ziemlich laut“. Es ist ein tiefer, genauso historischer wie biografischer Einschnitt, der Kriegs- und Friedenskinder voneinander trennt. Statt an mörderische Schlachten erinnern sich Kurt Bodewig, Fritz Kuhn oder Ole von Beust an ihre mehr oder weniger wild-romantische Jugend. Merz gab sich sogar wilder, als er tatsächlich war. Vermutlich glaubte er, dies nütze seinem Image und profiliere ihn gegen die Kriegsgenerationen. Doch an „schulterlange Haare“ können sich Jugendfreunde nicht erinnern und das flotte Motorrad war wohl eher ein altes Moped.

© Christoph Seils, Berlin